Züri Open 2020 – ein sehr guter Jahrgang

Bei strahlendem Wetter, aber natürlich hinter abgedunkelten Fenstern, feierte Tischtennis in Zürich am letzten Wochenende Hochkonjunktur. Ein gut belegter Samstag und ein voll ausgebuchter Sonntag brachten nicht nur Spieler aus der ganzen Schweiz zusammen, sondern auch aus Liechtenstein und Österreich. Die nach Elo-Punkten geordneten Serien boten den Teilnehmenden spannende Matches mit Gegnern auf Augenhöhe und allenfalls einen Anteil aus dem mit über 2000 Franken gefüllten Preisgeldpot.

Viele Teilnehmende liessen es sich nicht nehmen, Samstag und Sonntag in der Utogrund-Halle zu verbringen. Gerade weitgereiste Gäste gönnten sich in der Regel ein Tischtennis-Intensiv-Weekend. So zum Beispiel auch drei hochtalentierte Jungs des TTC Flötzersteig in Wien. Dazu mussten sie eigens eine Turnierlizenz lösen und sich nach Schweizer Elo-Normen umrechnen lassen.

Prominent besetztes Finale am Samstag

Der sportliche Höhepunkt des diesjährigen Züri Opens war unbestritten die Finalbegegnung der Serie 1 am Samstag zwischen dem letztjährigen Sieger Denis Bernhard und dem mehrmaligen Schweizer Meister Elia Schmid. Zwei kompromisslose Angriffsspieler, die auch das aggressive Blockspiel beherrschen. Die Partie hielt denn auch, was die Ausgangslage versprach: beidseitig angriffiges Tischtennis mit häufig langen und spektakulären Ballwechseln. Für alle, die es noch nie gesehen haben, veranschaulicht das Video ausserdem, wie man eine Backhand auch noch spielen könnte.

Die Serien-Sieger vom Samstag

Mit einem blauen Couvert in der Hand strahlt es sich doch gleich viel einfacher. Herzliche Gratulation den Siegern; ihr habt alles gegeben.

Serie 1
1. Elia Schmid
2. Denis Bernhard
3. Dominik Moser
4. Ivan Santivanez
Serie 2
1. Yannis Gisler
2. Manuel Keel
3. Jonas Repond
Serie 3
1. Ramon Sesta
2. Ismaë Huegi
3. Odel Alvarez
Serie 4
1. Didier Praplan
2. Andrei Sorescu
3. Kyton Gäumann
Serie 5
1. Daniel Schär
2. Joakim Suarez
3. Daniele Rezzonico
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Impressionen vom Samstag

Viel Betrieb am Sonntag

Am Sonntag herrschte reges Treiben in beiden Hallen; schon bei Hallenöffnung um 08.00 Uhr war der Drang hin zu den Platten gross. Und gegen Abend war einzelnen Spielern eine gewisse Grundmüdigkeit schon anzusehen.

Die Serien-Sieger am Sonntag

Am Sonntag waren Spielerinnen und Spieler teilnahmeberechtigt, die über weniger als 1380 ELO-Punkte verfügen. Auch ELO-Besitzlose, also Nicht-Lizenzierte, bildeten eine Serie. Macht insgesamt 11 Serien.

Serie 1
1. Belul Spahiu
2. Gillian Manco
3. Victor Granet
4. Thomas Blomet
Serie 2
1. Valentin Senn
2. Odel Alvarzez
3. Guy Schochet
4. Ben Meier
Serie 3
1. Jan Mark Smit
2. Esteban Camin
3. Rene Linshalm
Serie 4
1. Kimi Bertolotti
2. Duy Duong
3. Alexandre Rossignol
Serie 5
1. Kevin Pfister
2. Bilguuntuguldur Khash-Erdene
3. Stefan Rupp
Serie 6
1. Jacky Casimir
2. Diego Lisi
3. Pierre Horna
Serie 7
1. Luc Frei
2. Marvin Kückens
3. Andrin Bächi
Serie 8
1. Mario Curschellas
2. Dennis Duda
3. Sadashiv Pimple
Serie 9
1. Charlotte Smely
2. Yves Luder (nicht da)
3. Nico Klöpfel (links)
Serie 10
1. Sascha Derber
2. Fabienne Lisi
3. Wanja Sigg
Serie Nicht-Lizenzierte
1. René Santschi
2. Reto Zimmerli
3. Dimitri Stathis / Pema Adotsang
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