Schüeli 2020 – Zürichs Talentshow an 18 Tischen

Beinahe 100 jugendliche Tischtennis-Cracks trafen sich am 19. Januar in der Sporthalle Utogrund zur fröhlichen Medaillenjagd in vier Alterskategorien. Das 49. Stadtzürcher Tischtennis Schüeli war ein guter Jahrgang mit deutlich mehr Teilnehmenden als letztes Jahr.

Ganz so schnell wie in diesem Video ging es zwar nicht, aber mit vereinten, eingespielten Kräften gelang es, die grosse Utogrund-Halle rechtzeitig für den grossen Ansturm der kellenschwingenden Zürcher Jugend herzurichten.

Spektakel im Finale U15 Knaben

Im Finalspiel zwischen Peer Pottgiesser und Marc Schildknecht, das ohnehin schon einiges an Spannung bot, kam es zudem zu spektakulären Szenen, wie man sie in einem Final eher selten sieht. Marc Schildknecht holt sich einen Punkt, obwohl er gar kein Racket in der Hand hält. Und Peer Pottgiesser will mitten im Endspiel-Thriller mit Kunstschlägen auch der Galerie etwas bieten, was allerdings etwas in die Hosen ging. Gewonnen hat er trotzdem. Dank oder trotz seiner Coolness. Herzliche Gratulation.

And the winners are ...

Faire Spiele, würdige Champions! Herzliche Gratulation den Medaillen-Gewinnern und allen Teilnehmer*innen, die ihr Bestes gegeben und den Spass nie aus den Augen verloren haben. Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr. > Ranglisten.

Knaben U15
1. Peer Pottgiesser
2. Marc Schildknecht
3. Ivan Trümpler
Mädchen U13
1. Elena Hohl
2. Melina Vlassakidis
3. Katharina Ryser
Knaben U13
1. Ethan Campbell
2. Leano Giuliani
3. Justin Imhof
Knaben U11
1. Andrin Kubli
2. Rio Dillier
3. Ole Vogel
Mädchen U9
1. Melissa Kubli
2. Leonor Ogilvie
Knaben U9
1. Massimiliano Vincenti
2. Aron Wittwer
3. Dan Karpisek
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Zürich Open 2019 – Viel schönes Tischtennis

Ein prall gefüllter Sonntag und ein eher unterbuchter Samstag prägten am letzten Wochenende das Züri Open 2019. Lokale und weit gereiste Grössen lieferten sich hochstehende Duelle, festgehalten auch in den beiden Final-Videos der Top-Serien. Anschauen und Staunen!

Der Samstag lag mit 36 Anmeldungen, darunter null Damen, klar unter den Erwartungen. Der Leidenschaft und dem Ehrgeiz der Teilnehmenden und dem spielerischen Niveau tat dies aber keinen Abbruch. Der Höhepunkt des Tages war sicher der Final in der Serie 1 mit nach oben offener Elo-Zahl. Hier standen sich die beiden Teamkollegen Denis Bernhard und Petr Blazek vom TTC Rapperswil-Jona gegenüber. Das packende Finale entschied sich erst im siebten Satz, der einen ziemlich überraschenden Verlauf nahm.

Die Abräumer am Samstag
Serie 1
1. Denis Bernhard
2. Petr Blazek
3. Lakith Jayanetti
4. Curdin Robbi
Serie 2
1. Manuel Keel
2. Jan Elsig
3. Philipp Schenk
4. Fernando Pardo
Serie 3
1. Marco Marcarini
2. Silvio Gurtner
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10 Serien am Sonntag

Mit Girma Messale vom TTC  Carouge und Robin Renold, TTC Bremgarten, dominierte die Jugend die Top-Serie vom Sonntag, die offen war für alle Spieler unter 1380 Elo-Punkte. Die emotional geladene Partie gewann der Spieler, der in den schwierigen Situationen immer noch einen Joker parat hatte.

Die Abräumer am Sonntag
Serie 1
1. Messale Girma
2. Robin Renold
3. Gillian Manco
4. Pino Keller
Serie 2
1. Leon Widmer
2. Manuel Graf
3. Zoran Ait Malek Dokic
4. Sacha Bosijokovic
Serie 3
1. Severin Scherer
2. Cyrill Schudel
3. Melanie Bernet
Serie 4
1. Franz Schneider
2. Maël Besson
3. Diego Lisi
Serie 5
1. Joel Chvojan
2. Oliver Bühler
3. Enzo Romano
Serie 6
1. Nico Spörri
2. Javier Hitos Guerrero
3. Josef Schumacher
Serie 7
1. Kimi Bertolotti
2. Marvin Kückens
Serie 8
1. Nicky Reimann
2. Lars Knutti
Serie 9
1. Hanspeter Bernet
2. Fabienne Lisi
Nicht Lizenzierte
1. Mr. Pong
2. Vorhand Papst
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Noch mehr Bilder
Die Bilder vom Samstag und Sonntag findet Ihr drüben bei Facebook. Bitte die Seite bei dieser Gelegenheit gleich liken 😉

Schüeli 19 – die Bilder

Mit über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer war das Schüeli 19 ähnlich gut besucht wie letztes Jahr. An 24 Platten wurde gekämpft, gejubelt, geflucht, geschwitzt. Die Mädchen waren leider immer noch in krasser Unterzahl, aber die verschworene Truppe hatte viel Spass. Das Kantonsfinale findet am 5. Mai in Wädenswil statt. Von der spielerischen Klasse her ist damit zu rechnen, dass die Stadtzürcher Kids sich auch dort punkten werden.

Das sind die Gewinner

Mädchen U9
Anne Schwotzer
Mädchen U11
1. Elena Hohl
2. Hannah Kampling
3. Jeanice Riboni
Knaben U9
1. Manuel Meyhack
2. Jake Carter
3. Lauro Mäder
4. Jakob Näpflin
Knaben U11
1. Mattia Casari
2. Gilles Siegrist
3. Uri Sebestyen
4. Louis Schmid
Knaben U13
1. Sebestyen Ron
2. Ramon Mäder
3. Giorgio Röthlisberger
4. Muhim Askir
Knaben U15
1. Oscar Bizard
2. Raoul Brändlin
3. Marc Schildknecht
4. Jonathan Ruchti
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Finalspiel Knaben U15

Wenn Weltraumsoldaten Tischtennis spielen

Am letzten Wochenende, 14. – 16. September 2018, kam es an der Zurich Game Show zu intergalaktischen Begegnungen der wunderlichen Art. Der TTVZ hat sich mit Tischtennis unter die E-Sport-Geeks gewagt und festgestellt: Das Interesse an diesem altertümlichen Ballergame ist ungebrochen.
In den unendlichen Spielwelten der Zurich Game Show entdeckten die Gamer in Halle 2 ein Spiel wie von einem anderen Stern: Tischtennis. Für viele irdische und intergalaktische Gestalten gab es da kein Halten mehr. Länger als eine halbe Minute blieb kein Tisch unbespielt. Neben den zwei regulären Tischen zogen auch zwei Sonderanfertigungen von Dimitri Stathis (TTC ZH-Affoltern) die Aufmerksamkeit auf sich: ein niedlicher Mini-Tisch mit Mini-Schlägern und ein roter Tisch in schnuckeliger Herzform. Danke an dieser Stelle für diese prächtigen Leihgaben.
Roboter als publikumsmagnet
Der absolute Publikumsliebling aber war ganz klar der Ballroboter an Tisch 3, verdankenswerterweise zur Verfügung gestellt und betreut von Carlos Mejia (TTC Young Stars ZH). Zwar waren die meisten Kandidaten beim Retournieren heillos überfordert, aber in der Nicht-virtuellen Welt macht auch Danebenhauen Spass.
TischtennisSpektakel am Samstag

Wo Game Show drauf steht, sollte auch Game Show geboten werden. Dafür sorgten am Samstag Abend Carlos Mejia und Roman Rosenberg (Tischtennisschule Rosenberg) mit spektakulären Bällen über die Banden hinweg.

Abgesehen vom hohen Ballverschleiss unter den Schuhen der Messebesucher, war die Tischtennis-Zone in Halle 2 ein totaler Erfolg und beste Werbung für den besten Sport. Einige Messebesucher haben sich denn auch spontan nach den Möglichkeiten für Probetrainings oder gar einen Clubbeitritt erkundigt. Von der Besucherattraktion Tischtennis ist auch Messeleiter Kai Mader begeistert: «Im nächsten Jahr werden wir für den Bereich noch mehr Fläche einplanen.»

Das Material muss zum Spieler, nicht umgekehrt​

In den Sommerferien verspüren viele Tischtennisspieler das Bedürfnis nach materieller Veränderung. Vielleicht lief es in der vergangenen Saison nicht wunschgemäss, oder man erhofft sich mit neuem Material eine schnelle Steigerung seiner spielerischen Qualität. Und dann ist Saison für die Ratschläge von Erich und Renate Pohoralek vom Erra Team in Wettswil.
Erich und Renate Pohoralek, Erra Team, Wettswil

MG: Wieviel Prozent eurer Kunden wechseln in der Zwischensaison ihr Material: anderes Holz, andere Beläge oder beides?

Erich: Da habe ich mich noch gar nie drauf geachtet. In der Regel sagen die Leute einfach, mach mir etwas drauf, gibt es etwas Neues? Und wenn es etwas gibt, wird das ausdiskutiert. Ich will niemandem etwas verkaufen, das er dann nicht spielen kann.

Renate: In diesem Jahr gibt es bedeutend mehr Kunden, die etwas Neues wollen. Das hängt vor allem mit den Plastik-Bällen zusammen. Viele möchten mehr Rotation heraus holen. Und bei den Belägen gibt es neuste Entwicklungen, die das unterstützen.

MG: Was sind die häufigsten Fehler, die der Durchschnittsspieler bei der Wahl des Materials begeht?

Erich: Die guten Wettkampfspieler machen da eigentlich nicht so grosse Fehler. Aber es gibt Hobby-Spieler, die haben manchmal Top-Angriffs-Material drauf und beklagen sich dann, dass sie damit nicht spielen können. Sie glauben, ein so teurer Schläger müsse ja passen, aber das ist ein Irrtum.

MG: Wann sollte ein Spieler an seiner Technik und nicht an seinem Material zweifeln?

Erich: Je nach Technik und auch Schlägerhaltung funktioniert das selbe Material unterschiedlich gut. Wenn ein Spieler über eine gewisse Technik verfügt, dann sollte er das Material nutzen, das seinem Spiel entgegenkommt. Denn es ist schwierig, seine Technik ohne grossen Aufwand umzustellen.

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Fix und sauber

Erich mit seinem bewährten Spezial-Schneider. Die neue Saison kann kommen.

MG: Verschiedene Hersteller kombinieren heute dünnere Gummibeläge mit dickeren  Schwammschichten. Ist das eine substanzielle neue Entwicklung oder bloss eine Marketing-Masche?

Erich: Das mit dem dünneren Ober- und dem dickeren Untergummi hat schon seine Bedeutung. Aber wie es sich auswirkt, ist wahrscheinlich sehr individuell zu beurteilen. Es ist abhängig von den Bewegungsabläufen und vor allem auch vom Schlägerholz. Beim Schlägerholz bestimmt grösstenteils die Mittellage das Tempo des Schlägers; die Aussenfurniere sind da weniger wichtig. Carbonschichten bringen auch noch etwas in Sachen Schwingungsverlauf. Aber das Ballgefühl kommt aus der Mittelschicht.

So gesehen waren Neuerungen in der Vergangenheit, wie etwa die langen Noppen oder der Antitop-Belag, revolutionärer. Es wird stetig an den Hölzern gearbeitet, es wird an den Belägen gearbeitet, aber das in ganz kleinen Schritten.

MG: Wie sieht es bei den Plastikbällen aus? Die sind heute generell viel hochwertiger als bei ihrer Einführung. Ist die Qualitätsspitze schon erreicht, oder geht da noch was?

Renate: Inzwischen sind die Bälle recht gut. Was wir so hören von Leuten, sind sie nun zufrieden damit. 

MG: Zeichnet sich schon ab, welcher Ball sich am ehesten durchsetzen wird?

Erich: Der Preis ist hier ein wichtiges Kriterium, wobei aber viele sagen: ich will den teuersten Ball, der ist der beste. Was man sagen kann: die Bälle mit Naht machen das Rennen. Wenn man einen nahtlosen Ball aufschneidet und misst, sieht man das Problem sofort: da gibt es gravierende Abweichungen in der Randdicke, was bei Rotation natürlich zu einem Wobble-Effekt führt. 

Ich weiss von einem Hersteller nahtloser Bälle, der inzwischen auch Bälle mit Naht herstellt. Irgendwann wird der keine nahtlosen Bälle mehr herstellen, davon bin ich überzeugt. Auch in unserem Katalog findest du kaum mehr nahtlose Bälle. Ich denke, die Nahtlosen haben keine Zukunft.

Sommertherapie für Clubspieler

Alle freuen sich auf die Sommerferien – ausser die Tischtennisspieler. Denn in den Sommerferien sind die allermeisten Hallen zu, der geliebte Sport ruht. Aber es besteht kein Grund zur Depression. In der Sportmap Zürich gibt es zahlreiche Outdoor-Spielmöglichkeiten zu entdecken. Und merke: Es tut gut, auch mal vor Publikum zu spielen.
Freiluft-Tischtennis in Zürich

Sportmaps nennen sich die interaktiven Stadtkarten für Basel und Zürich, die mit einem Klick auf das entsprechende Icon anzeigen, wo welcher Outdoor-Sportart gefrönt werden kann. Neben Tischtennis (von Pingpong ist hier keine Rede) stehen auch Fussball, Basketball, Beachvolleyball Skateparks und Outdoor-Fitness zur Auswahl. Das Klicken selber gilt aber noch nicht als sportliche Betätigung. 

Nichts für Clubspieler?

Wer regelmässig auf zugelassenen Tischen unter regulären Bedingungen trainiert, hat auf Steintischen im Freien oft grosse Mühe, seine Bälle zu treffen. Aber statt das Racket zu werfen, sollte man die regelwidrigen Umstände als Chance begreifen. Warum nicht seine Feinmotorik auch mal den Faktor Wind aussetzen? Warum nicht seltsam versprengte Bälle mit improvisierten Kunstschlägen returnieren versuchen. Warum nicht das eigene Spielsystem zur Abwechslung auf physikalisch ganz neue Verhältnisse ausrichten? Das alles fördert das Ballgefühl und das Adaptionsvermögen und ist garantiert die bessere Saisonvorbereitung als Nichtstun. Und sind wir ehrlich: Im Freien ist man als geübter Clubspieler schnell mal der Star der Szene und zieht bewundernde Blicke auf sich. Das ist auch gut für die Moral.

Zürich Open 2018: Eine Halle läuft heiss in frostiger Kälte

Von den frostigen Aussentemperaturen liessen sich die Teilnehmenden des diesjährigen Zürich Open nicht abschrecken. Die Halle kochte an beiden Tagen, aber vor allem am Sonntag.

Während am Samstag die Halle noch den einen oder anderen Wettkampfspieler und besonders auch die eine oder andere -spielerin hätte aufnehmen können, waren die 10 Serien am Sonntag schon Tage vorher komplett ausgebucht. Am Samstag durften sich Teilnehmende mit mindestens 900 Elo-Punkten ohne Limitierung nach oben einschreiben. Der stärkstklassierte Spieler, Denis Bernhard (1720 Elo) vom TTC Kloten gewann denn auch die Spitzenserie in ausgesprochen hochklassigen Begegnungen. Zu den Resultaten

viel Verkehr am Sonntag

Mit 120 gemeldeten Teilnehmerinnen verteilt auf 10 Serien plus eine leider nicht ganz komplette  Serie für Nichtlizenzierte glich die Utogrund-Halle am Sonntag einem Bienenhaus. Auch in der kleinen Halle wurden Bälle geschmettert und aufgelesen. Teilnahmeberechtigt waren Spielerinnen und Spieler mit weniger als 1500 Elo-Punkten – nach unten offen. Das Finalspiel der Spitzenserie zwischen Kevin Weibel (1398 Elo) vom TTC Versoix und Pritish Chakravarty (1349 Elo) vom TTC Lausanne gibt’s hier als Video:

Schön zu sehen, dass jedes Jahr zahlreiche Spieler auch aus der Westschweiz und dem Tessin die weite Reise ans Zürich Open auf sich nehmen. Da mögen die Zürcher es den Romands gönnen, wenn sie gelegentlich Finalspiele untereinander austragen. Zu den Resultaten
«Genialer Modus»

Ein kleine Umfrage bei den Teilnehmenden hat ergeben, dass der noch relativ neue Modus des Zürich Opens mit nach aktueller Elo-Stärke eingeteilten Serien und seinen intensiven Gruppenspielen wesentlich zur Teilnahmemotivation beiträgt. In der Regel setzt es für die Teilnehmenden 7 Spiele ab und kaum Wartezeiten. Das sei genial, meinte einer der fleissigen Turniergänger. Andernorts hätte er oft nach zwei missglückten Spielen wieder die Heimreise antreten, oder stundenlang auf seinen nächsten Gegner warten müssen. Aber beim Züri Open wisse er am Abend, was er tagsüber geleistet habe.

«Es isch nöd nume für Buebe da.»

Am letzten Sonntag folgten rund 80 Schülerinnen und Schüler dem Ruf des kleinen weissen Balls in die Sportanlage Utogrund zum Stadtzürcher Tischtennis-Schüeli 2018. Allerdings waren die Schülerinnen krass in der Minderzahl. Warum eigentlich?

In vier Kategorien, U15, U13, U11 und U9 konnten sich die jungen Tischtennis-Athleten nach Buben und Mädchen getrennt mit Gleichaltrigen messen. Während bei den Buben alle Serien gut bis sehr gut belegt waren, gab es bei den Mädchen aus der grössten Stadt der Schweiz kaum mehr Teilnehmerinnen als Kategorien. So kommt man relativ einfach zu einer Goldmedaille und zum Ticket für die kantonalen Meisterschaften.

Mädchen-Powergruppe

Damit es bei den Mädchen überhaupt zu Ballwechseln kam, spielten sie in einer Powergruppe über die Altersschranken hinweg und kürten mit viel Spass am Spiel ihre Siegerin: Naomi Brilliant – nomen est omen. Nicht aufgehoben wurden die Kategorien natürlich für Siegerfotos mit Medaille, denn jede Teilnehmerin hat es verdient, auf dem Siegertreppchen zu stehen. > zu den Resultaten.

Warum sich nicht mehr Mädchen zum Schüeli angemeldet haben, ist den anwesenden Spielerinnen auch ein Rätsel. Ihre Botschaft an alle Mädchen, die zuhause geblieben sind: «Tischtennis isch cool und es isch nöd unbedingt nume für Buebe da. Und me muess au nöd immer gwünne, es isch au de Plausch.» Dem ist nichts hinzuzufügen.

Buben im Spielrausch

«Meine Söhne spielen jeden Tag draussen auf dem Steintisch», sagt Oliver Meyhack, selber aktiver Spieler im Tischtennisclub Pinguin, «die wollten unbedingt ans Schüeli und sich mit anderen messen.» So wie Manuel (s. Video unten) und Jan strotzten die Buben in der Halle nur so vor Schmetterball-Energie. Sie kämpften in Vierergruppen ums Weiterkommen. Die beiden Gruppenletzten, mussten aber nicht nach Hause, sondern konnten sich in der Trostrunde noch Ruhm und Ehre erkämpfen und weiterhin Plausch haben. Die beiden Gruppenersten strebten dann im K.o.-Verfahren mit viel Ehrgeiz und Können Richtung Finale. Damit man sich von der Virtuosität der Finalisten und der Faszination des Sports im Kleinen ein Bild machen kann, haben wir zwei Finalspiele aufgezeichnet.

Finalspiel der jüngsten Teilnehmer: Kategorie U9

In den oberen Kategorien waren einige Talente zu bestaunen, die sich bereits im Jugendtraining städtischer Tischtennisclubs entwickeln. Älteren Clubspielern sei geraten sich schon mal warm anzuziehen: Die Jugend drängt von unten nach oben und ist nicht aufzuhalten. Beispielhaft für das Niveau heranwachsende Spielerpersönlichkeiten ist das Spiel zwischen Simon Steinegger und Yves Luder.

Finalspiel der Kategorie U13, spannend bis zum Schluss

Die Tischtennis-Schülermeisterschaften waren nicht nur geprägt von Kampfgeist und Siegeswille, sondern auch von Spass und Fairness. Tischtennis ist eine Sportart, bei der man solche Dinge auch fürs Leben lernen kann. > zu den Resultaten.

Die siegreichen knaben
Wie geht's weiter?

Das kantonale Finale mit den Champions aus Stadt und Gemeinden findet am 27. Mai in der Sporthalle Glärnisch in Wädenswil statt. Aufgeboten werden ca. 10% der Teilnehmenden aus den Zürcher Lokalausscheidungen. Das nationale Finale findet am 3. Juni 2018 in Kirchberg BE statt. Es ist zu hoffen, dass auch hier Zürcher Athleten aufs Treppchen steigen. 

Der Elo-Marsch der Pinguine: Tolles Website-Feature

Fast gleichzeitig mit dem TTVZ hat auch der Mitgliedclub Pinguin Zürich eine neue Website aufgeschaltet. Auf der frisch und responsive (handy-gängig) gestalteten Seite findet sich eine besondere Trouvaille: «Als erster Club der Schweiz sind die Pinguine in der Lage, die offiziellen Wettkampfdaten des Verbandes anzuzapfen und den Elo-Tageskurs der Pinguine grafisch kompromittierend darzustellen», ist auf der Seite Elo Race zu lesen.

Elo-Resultate praktisch in Echtzeit

Während die lizenzierten Spieler der restlichen Schweiz jeweils einen Monat warten müssen, um ihr neues Elo-Ranking auf click-TT abzurufen, ist es den Pinguinen vergönnt,  auf der eigenen Website ihren «Elo-Tageskurs» anzuschauen und nicht nur das: Durch einfaches Hinzuklicken lässt sich die eigene Leistungsentwicklung mit den Performance-Daten der Club-Kumpels und/oder dem Club-Durchschnitt grafisch vergleichen. Der Zeitpunkt für eine solche offene Leistungsschau könnte nicht besser gewählt sein. Im letzten Jahr tauchten die Pinguine elo-technisch so tief, dass es unter den Augen der Öffentlichkeit in der neuen Saison eigentlich nur aufwärts gehen kann.

Automatisierter Kalender

Auch der Spielplan und somit die Hallenbelegung wird automatisiert aus den OTTV-Daten extrahiert und in den Kalender eingetragen, so dass kein Pinguin mehr einen Flügel dafür krümmen muss. Vielleicht lassen sich die click-TT-Verantwortlichen von den Pinguinen inspirieren und stellen künftig den Schweizer Clubs ähnliche Features zur Verfügung …