Schüeli 2026: Epizentrum des Zürcher Tischtennis-Nachwuchs

Am Sonntag, 25. Januar 2026, verwandelte sich die Sportanlage Utogrund in Zürich in ein lebendiges Zentrum des Nachwuchstischtennis. Fast 100 junge Spielerinnen und Spieler traten in insgesamt 8 Kategorien gegeneinander an – eine solide Teilnehmerzahl, die zwar unter dem Rekordjahr zurückblieb, aber deutlich über früheren Austragungen lag.

Die Atmosphäre war elektrisierend: Eltern, Verwandte und Bekannte feuerten ihre Schützlinge an – von der Tribüne aus, neben den Tischen und manchmal auch verbotenerweise von innerhalb der Banden. Eine Etage höher sorgte der gut sortierte Kiosk für die nötige Stärkung von Athletinnen, Athleten und Betreuern.

«Blöder Drucker»

Der Turnierbeginn gestaltete sich holprig: Ein technisches Problem verzögerte den Start und führte in einigen Kategorien zu längeren Wartezeiten. Doch das Organisationsteam und die selbstsprechende Software bewies Effizienz: Das Turnier konnte so früh wie noch nie abgeschlossen werden, und alle Bronze-, Silber- und Goldmedaillen fanden ihre Besitzer.

Mehr Medaillen als Teilnehmerinnen

Ein Wermutstropfen bleibt: Auch in diesem Jahr konnten die Siegertreppchen in den Mädchenkategorien nicht vollständig besetzt werden. Damit alle Teilnehmerinnen ins Spiel kamen, mussten vorübergehend Alterskategorien zusammengelegt werden. Immerhin gingen alle Goldmedaillen an stolze Gewinnerinnen, die sich über ihr Edelmetall freuten, selbst wenn sie allein auf dem Treppchen standen.

Drei neuen TTVZ-Vorstandsmitglieder

Der turbulente Sonntag war auch Schüeli-Taufe für Kathrin Volkart, Gerald Zhang und Markus König. Es sind die neuen Vorstandsmitglieder des TTVZ, die schon tatkräftig mitgeholfen haben, obwohl sie zum Teil noch gar nicht offiziell in ihren Funktionen bestätigt sind. Aber das ist bei so engagierten Personen reine Formsache.

Final der Jüngsten

Für das diesjährige Final-Video fiel die Wahl auf die Kategorie Knaben U9 – und die Entscheidung war goldrichtig. Athos Pelekanos (spielt nur Vorhand) und Dimitri Ruttmann (spielt nur Rückhand) lieferten sich eine dramatische Begegnung mit spektakulären Ballwechseln. Während Athos mit präzisen Vorhand-Eckbällen punktete, überzeugte Ruttmann mit aktiver Rückhanddefensive und beeindruckender Beinarbeit. In einem packenden 5-Sätzer setzte sich schliesslich Dimitris engagiertes Defensivspiel gegen die treibende Spieltaktik von Athos durch. Beide Talente haben grosses Potenzial. Sobald der Vorhandspieler seine Rückhand und der Rückhandspieler seine Vorhand ins Repertoire integriert, dürfte ihnen im Tischtennis eine vielversprechende Zukunft bevorstehen.

Die detaillierten Ranglisten und Resultate sind einsehbar auf der Turnierplattform

And the winners are ...

Knaben
Mädchen